Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
4721 Naumburg
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung

Emserberg

Wüstung · 403 m über NN
Gemarkung Niedenstein, Gemeinde Niedenstein, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

9,5 km nordöstlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

Im Nordwesten der Gemarkung Niedenstein. Nicht exakt zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1335

Historische Namensformen:

  • Emseberge, in (1335) (Staatsarchiv Marburg Urkunden Kloster Merxhausen)
  • Emmeseberg (1344)
  • Ymmeseberge, zu (1377)
  • Ymseberge, zu dem (1384)
  • Emsperge (1388)
  • Emeselberge, zu dem (1399)
  • Emesberge, czo dem (1403)
  • Emseberg (1434)
  • Emeßebergk (1489)
  • Amenschenburg (1539)
  • Emsserberg (1557)
  • Amelsburg (1558)
  • Emßberg (1573)
  • Embser Berge, am (1575/85)
  • Embßerberge (1577)
  • Ameschenburgk (1579)
  • Emeseberg (1593)
  • Embßburgk (1628)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1335: villa
  • 1386: Dorf
  • 1399: Hof
  • 1489: Gehölz
  • 1544: des Orts, da das Dorff Emseberg gelegen
  • 1544 und 1557: Wüstung
  • 1593: Gehölz

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3519446, 5678410
UTM: 32 U 519364 5676579
WGS84: 51.24024824° N, 9.277399688° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401804003

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1575/85: Amt Gudensberg

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Herrschaft:

1335: Heinrich von Wolfershausen verkauft an Konrad (von Wichdorf genannt) Wackermaul sein Dorf mit Gericht Emserberg.

1344: Ludwig von Buchenau verkauft Dorf und Gericht Emserberg an Kloster Merxhausen.

1386: Die von Hertingshausen haben Dorf Emserberg von Landgraf Hermann als Lehen inne.

1434: Landgraf Ludwig belehnt Hermann Hund mit Emserberg; Belehnungen folgen bis 1655.

1489: Landgraf Wilhelm belehnt die Gebrüder Hesse mit einem Drittel von Emserberg.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Nach 1376: Die von Wichdorf haben hessisches Burglehen zu Emserberg.
  • 1377: Die Familie Kugelnberg verkauft dem Kloster Merxhausen eine Korngülte zu Emserberg.
  • 1384: Henne Guden gen Kugelnberg verkauft dem Kloster Merxhausen sein Gut zu Emserberg.
  • 1399: Tile Am Ende verzichtet auf Ansprüche an einem Hof zu Emserberg, den seine Eltern dem Kloster Merxhausen verkauften.
  • 1403: Konrad Wegner übergibt sein Gut zu Emserberg dem Kloster Merxhausen.
  • 1544: Kurt Hesse verkauft Wiese und Gehölz, hessisches Lehen, an Hospital Merxhausen.
  • 1575/85: Die Heß haben ein Drittel Riedegeld aus Emserberg als hessisches Lehen, Kloster Merxhausen und die Hunde haben die Jagd in Emserberg inne.
  • 1593: Landgraf Moritz belehnt Daniel Wilhelm Heß mit einem Drittel Gehölz Emserberg.
  • 1594: Landgraf Moritz belehnt Wolf von Carlowitz mit einem Drittel Gehölz Emserberg.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Emserberg, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4087> (Stand: 17.2.2014)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde