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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
11884041X
Pforr, Franz [ID = 6378]
- * 5.4.1788 Frankfurt am Main, † 16.6.1812 Albano bei Rom, evangelisch
Maler - Wirken ↑
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Werdegang:
- wird von seinem Vater Johann Georg Pforr unterrichtet
- wächst nach dem Tode des Vaters in der Obhut seines Vormundes Johann David Passavant in Frankfurt auf
- ab 1801 Ausbildung bei seinem Onkel Johann Heinrich Tischbein d.J. in Kassel
- ab 1805 an der Akademie in Wien, Unterricht bei Johann Heinrich Füger, Bekanntschaft mit Johann Friedrich Overbeck
- 1809 Mitbegründer des „Lukasbundes“ (später Nazarener genannt), einer Arbeitsgemeinschaft von Künstlern, die eine „Wiederherstellung“ der Kunst anstrebt, programmatisch das Gemälde „Einzug des Königs Rudolf von Habsburg in Basel 1273“
- ab 1810 mit dem „Lukasbund“ in Rom, Aufenthalt im ehemaligen Kloster San Isidoro auf dem Monte Pincio
- 1811 Reise nach Neapel und Sorrent
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Netzwerk:
- Füger, Heinrich Friedrich <Lehrer>, GND, * Heilbronn 8.12.1751, † Wien 5.11.1818, Maler des Klassizismus
- Passavant, Johann David <Freund>, * 20.9.1787 Frankfurt am Main, † 12.8.1861 Frankfurt am Main, Maler
- Overbeck, Friedrich <Freund>
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Werke:
- Familie ↑
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Vater:
Pforr, Johann Georg, 1745–1798, Maler
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Mutter:
Tischbein, Johanna Elisabeth, 1755-1800
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Verwandte:
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 25, Leipzig 1887, S. 702 f. (Wilhelm Schmidt)
- Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777–1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 194
- Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Erarbeitet, redigiert und hrsg. von Günter Meißner u. a. Bd. XCV, 2017, S. 337
- Neue deutsche Biographie, Bd. 20, Berlin 2001, S. 360 f. (Ekkehard Mai)
- Paul Schmaling, Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000. Mit den Malerkolonien Willingshausen und Kleinsassen, Kassel 2001, S. 441
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 137 (Reinhard Frost)
- Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 7, Herzberg 1994, Sp. 433-438 (Ingeborg Dorchenas)
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 26, Leipzig 1932, S. 536
- Stefan Matter und Maria-Christina Boerner, kann ich vielleicht nur dichtend mahlen? Franz Pforrs Fragment eines Künstlerromans und das Verhältnis von Poesie und Malerei bei den Nazarenern. Köln, Weimar: Böhlau 2007
- Sibylle Alexandra Ostertag, geb. Schulte, Das seelische und körperliche Leiden des romantischen Malers Franz Pforr, eine Pathographie. Düsseldorf, Universität, Medizinische Fakultät, Diss., 1977
- Fritz Herbert Lehr, Die Blütezeit romantischer Bildkunst. Franz Pforr der Meister des Lukasbundes. Mit einem Anhang bisher unveröffentlichter Manuskripte romantischer Maler und Zeichner Pforr, Overbeck, Cornelius u. a., Marburg 1924
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Bildquelle:
Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Pforr, Franz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11884041X> (Stand: 10.2.2025)
