Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
119244837
Nahl, Samuel [ID = 6334]
- * 7.3.1748 Tannengut bei Reichenbach (Schweiz), † 10.12.1813 Kassel, evangelisch-reformiert
Prof. – Bildhauer - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Nahl, Johann Samuel d.J.
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- zunächst Schüler seines Vaters
- ab 1755 in Kassel
- 1771 an der Akademie in Wien
- 1773 in Paris
- 1774 Aufenthalt in Rom
- 1776 zurück in Kassel, Mitarbeit an der von seinem Vater entworfenen Statue Friedrichs II. (Fertigstellung 1783)
- 1782 Professor für Bildhauerei an der Kasseler Kunstakademie
- 1808-1811 Direktor der Kasseler Kunstakademie
-
Netzwerk:
- Henschel, Johann Werner* <Schüler>, * Kassel 14.2.1782, † Rom 15.8.1850, Bildhauer
- Ruhl, Johann Christian <Schüler>
- Westermayr, Conrad <Schüler>, * 30.1.1765 Hanau, † 5.10.1834/ 1826 Hanau, Maler, Kupferstecher, Grafiker, Miniaturmaler
-
Lebensorte:
- Kassel; Wien; Paris
- Familie ↑
-
Vater:
Nahl, Johann August der Ältere, 1710-1781, Bildhauer, Akademiedirektor
-
Mutter:
Gütig, Anna Maria, 1703
-
Verwandte:
- Nahl, Johann August der Jüngere <Bruder>, 1752-1825, Bildhauer, Maler
- Nahl, Georg Valentin Friedrich <Sohn>, 1791-1857, Radierer, Kupferstecher
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 23, Leipzig 1886, S. 241 (von Donop)
- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777–1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 52, 194, 196, 199, 205, 219, 228
- Kassel Lexikon, hrsg. von der Stadt Kassel, Bd. 2, Kassel 2009, S. 97 (Paul Schmaling)
- Paul Schmaling, Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000. Mit den Malerkolonien Willingshausen und Kleinsassen, Kassel 2001, S. 413
- Schnack (Hrsg.), Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930 Bd. 4, Marburg 1950, S. 233-242 (Gottfried Ganßauge)
- Hans Vollmer (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, begr. von Ulrich Thieme und Felix Becker, Bd. 25, Leipzig 1931, S. 333-334
- Hermann Knackfuß, Geschichte der Königlichen Kunstakademie zu Kassel. Aus den Akten der Akademie zusammengestellt, Kassel 1908, online S. 19-20, 22, 25, 30, 35-36, 40, 43, 58, 60, 69, 94, 100, 102, 105-108, 110-111, 132, 136-137, 139, 145, 152
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 23, Leipzig 1886, S. 241 (von Donop)
- Jacob Hoffmeister's gesammelte Nachrichten über Künstler und Kunsthandwerker in Hessen seit etwa 300 Jahren. Herausgegeben von G. Prior. Hannover 1885, S. 82
- Karl Wilhelm Justi, Grundlage zu einer Hessischen Gelehrten- Schriftsteller- und Künstler-Geschichte vom Jahre 1806 bis zum Jahre 1830. Fortsetzung von Stieder's Hessischer Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte und Nachträge zu diesem Werke, Marburg 1831, online, S. 464-465
- Zitierweise ↑
- „Nahl, Samuel“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119244837> (Stand: 3.8.2025)
