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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116926929
Gunkel, Friedrich [ID = 15646]
- * 17.8.1819 Kassel, † 27.2.1876 Rom
Maler - Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1837 Studium an der Kasseler Kunstakademie, Unterricht bei Ludwig Emil Grimm und Friedrich Wilhelm Müller
- 1839 bester Schüler der Zeichenklasse
- 1843/44 eigenes Atelier zusammen mit Gustav Kaupert und Louis Des Coudres
- 1845 Umzug nach Berlin, Gehilfe von Peter Cornelius
- ab 1847 in Rom, wo er bis zu seinem Suizid lebte
- 1855 Reise nach Neapel
- 1867 Reise nach Florenz
- gehörte um 1868 dem Künstlerkreis um Hans von Marées an
- aufgrund einer drohenden Erblindung erschoss er sich 1876 im Park der Villa Giulia in Rom
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Netzwerk:
- Grimm, Ludwig Emil <Lehrer>, * Hanau 14.3.1790, † Kassel 4.4.1863
- Müller, Friedrich Wilhelm <Lehrer>, 1801-1889
- Kaupert, Gustav* Jakob, * Kassel 4.4.1819, † Kassel 4.12.1897, Bildhauer
- Des Coudres, Louis
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Mitgliedschaften:
- 1847-1874 Mitglied des Deutschen Künstlervereins
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Lebensorte:
- Kassel; Berlin; Rom
- Familie ↑
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Vater:
Gunkel, Justus, † 1831, Metzgermeister
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Mutter:
Feuring, Anna Martha
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Verwandte:
- Gunkel, Christoph <Bruder>, Metzger, übernahm das Geschäft seines Vaters
- Gunkel, Ludwig <Bruder>, wanderte nach Amerika aus
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777-1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 188, 191, 195, 233, 234
- Günter Meißner (Hrsg.), Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Bd. 65, München/Leipzig 2009, S. 518
- Paul Schmaling, Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000. Mit den Malerkolonien Willingshausen und Kleinsassen, Kassel 2001, S. 225
- Thomas Wiegand, Ferdinand Tellgmann. Gewerbsmäßiges Portraitieren in Malerei und Fotografie um 1850, Kassel 1994 (Zugl. Kassel, Gesamthochsch., Diss.), S. 103, 121, 238
- Ulrich Thieme, Fred C. Willis (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, begr. von Ulrich Thieme und Felix Becker, Bd. 15, Leipzig 1922, S. 344
- Philipp Losch, Friedrich Gunkel. Zur Erinnerung an einen vergessenen Kasseler Maler, in: Hessenland 17 (1903), online, S. 196-198
- Gustav Prior (Hrsg.), Jacob Hoffmeister´s gesammelte Nachrichten über Künstler und Kunsthandwerker in Hessen seit etwa 300 Jahren, Hannover 1885, S. 39
- Zitierweise ↑
- „Gunkel, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116926929> (Stand: 10.2.2025)
