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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118537075
Gaertner, Johann Philipp Eduard [ID = 15462]
- * 2.6.1801 Berlin, † 22.2.1877 Zechlin, evangelisch
Maler - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Gärtner, Johann Philipp Eduard*
- Gertner, Johann Philipp Eduard*
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1811 Zeichenunterricht bei Franz Hubert Müller
- 1811-1814 Studium an der Kasseler Kunstakademie
- entwickelte sich später zu einem bedeutenden Architekturmaler
- 1814-1820 Lehre in der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Berlin
- ab 1816 Zeichenunterricht an der Kunstakademie bei Friedrich Wilhelm Ferdinand* Collmann und ab 1817 bei Leopold Ludwig Zielke an der Porzellan-Manufaktur
- ab 1821 bei Carl Wilhelm Gropius, Theaterdekorationen für das neue Berliner Schauspielhaus
- 1825-1828 Aufenthalt in Paris, mit Unterbrechungen
- ab 1828 als Maler von Panoramen tätig
- 1833 Ordentliches Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Künste
- 1837-1839 Reisen nach Sankt Petersburg und Moskau, Aufträge für den russischen Hof
- ab 1840 Reisen durch Deutschland und Mitteleuropa
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Netzwerk:
- Müller, Franz Hubert <Lehrer>, * Bonn 27.7.1784, † Darmstadt 5.4.1835, Galerieinspektor
- Collmann, Ferdinand <Lehrer>, GND, * Berlin 9.10.1762, † Berlin 28.8.1837, Maler und Hochschulprofessor
- Zielke, Leopold <Lehrer>, GND
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Lebensorte:
- Kassel; Berlin
- Familie ↑
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Vater:
Gaertner, Johann Philipp, Weber („engl. Stuhlmacher“) in Berlin, Sohn des Johann Philipp Gaertner, Schäfer in Worms
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Mutter:
Gaertner, Sophia Dorothea Carolina, geb. Plessmann
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Partner:
- Car(e)l, Friederike Henriette, Heirat 1829, Tochter eines Kattundruckers
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Verwandte:
- Gaertner, Otto Eduard Philipp <Sohn>
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 8, Leipzig 1878, S. 381 (Robert Dohme)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 6, Berlin 1964, S. 24 (Irmgard Wirth)
- France Nerlich, Bénédicte Savoy (Hrsg.), Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt, Bd. 1: 1793-1843, Berlin 2013, S. 86-90
- Günter Meißner (Hrsg.), Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Bd. 47, München/Leipzig 2005, S. 155
- Ulrich Thieme (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, begr. von Ulrich Thieme und Felix Becker, Bd. 13, Leipzig 1920, S. 40-41
- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777-1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 187
- Dominik Bartmann (Hrsg.), Eduard Gaertner, 1801-1877, Ausst. Kat. Stiftung Stadtmuseum Berlin, Museum Ephraim-Palais, Berlin 2001
- Ursula Cosmann, Eduard Gaertner 1801-1877, Berlin 1977
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Bildquelle:
Eduard Gaertner creator QS:P170,Q880509, EduardGaertnerSelbstportrait, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Gaertner, Johann Philipp Eduard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118537075> (Stand: 2.6.2025)
