| ID | 922 |
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| Anschrift heute | Elisabethenstraße 28, Seitengebäude links |
| Typ | Nebengebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | neutral / nicht bewertet |
| Gehört zu | |
| Grundbuch-Nummer | 13/597 (1907); 88/2912 (1945) |
| Parzellen-Nummer | Flurkartenblatt 11 Nr. 55 |
| Datum der Aufnahme | 30. Juli 1907 |
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| Bezeichnung | Seitengebäude links |
| Stockwerke | 2.0 |
| Bauart | Fachwerk |
| Dachdeckung | Ziegel |
| Zustand | mittel |
| Beschreibung | Anzahl der Stockwerke: zweigeschossig: Erdgeschoß, 1. Stock. Erdgeschoß: 1 heizbarer Raum (Schuhmacherwerkstatt) – Nutzwert jährlich 50 Mark (G) 1. Stock: 1 Küche, 1 Stube – Nutzwert jährlich 100 Mark (W) |
| Taxierter Nutzwert | 150 Mark entspricht Rang 349 von 690 (Typ = Nebengebäude) |
| Bemerkungen | Bezeichnung in der Gebäudebeschreibung von 1907 mit der Litera (Buchstabe) b. Gebäudebeschreibung der Gebäudesteuerverwaltung von 1907 ohne Grundskizze/Lageplanskizze. |
| Weitere Beschreibungen | Nach der 1907 vorliegenden bisherigen Gebäudesteuerrolle: Jahrgang der Einschätzung 1895/96 Nr. und Lit. 223 b Jährlicher Nutzungswert 45 Mark 1945 Veränderungsnachweisung der Katasterverwaltung/ Auszug aus dem Gebäudebuch der Vermessungsverwaltung: Haupt- und nebengebäude Totalschaden durch Bombenabwurf am 8. März 1945, Skizze n. d. Reinkarte. Gebäudebeschreibung mit Grundskizze 1945: Skizze nach der Reinkarte: Wohnhaus (in der Skizze unten); Seitengebäude links (in der Skizze links oben). |
| Pläne | Zeichnung wegen eines Umbaus, 20. Oktober 1893 (Ansicht, Querschnitt a-b, Erdgeschoss, Erstes Obergeschoss) |
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| Datum der Aufnahme | 20. Oktober 1893 |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Bauart | massiv |
| Beschreibung | Erdgeschoss (Küche, Werkstatt); Erstes Obergeschoss (Küche, Stube) |
| Veränderungen am Bauwerk | Einrichtung des Erdgeschosses als Küche und Werkstätte und Anhebung des Daches (1893) Modernisierung |
| Geschichte | 8.3.1945 Totalschaden durch Bombenabwurf. |
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| Sonstiges | Aus der Bauakte geht hervor, dass es im Vorfeld der Genehmigung offenbar zu verschiedenen Gesetzesübertretungen gekommen ist. In einem Schreiben des Stadtbaurates Ludwig heißt es: "[...] den Bau möglichst sofort inhibieren (verbieten) lassen und die Beteiligten strafen zu wollen. Die vielfach eingerissene Unsitte mancher Privatbesitzer und namentlich gewisser Handwerker, ohne genehmigten Plan bzw. unter erheblichen Abweichungen von letzterem zu bauen, kann zu außerordentlichen Unzuträglichkeiten führen, und es dürfte sich dringend empfehlen, dieselben unter rücksichtslosem Vorgehen gründlich auszurotten." |
| Architekten | Struth, Peter |
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| Besitzer | Merle, Friedrich (BA) Merle, Friedrich (Schuhmacher, Schuhmachermeister, Homburg v. d. H., 1907, GB) |
| Quellen | HHStAW Bestand 433 Nr. 21061 StA HG, A 03, Nr. 184 |
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