| ID | 860 |
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| Anschrift heute | Ferdinandstraße 23, Hauptgebäude |
| Alte Hausnummern | 15 |
| Namen in Kurlisten | Haus Häbel (1872) Haus Haebel (1897) |
| Typ | Hauptgebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | städtebaulich und architektonisch qualitätsvolle Bauten bis 1918 |
| Baubeschreibung | Vermutlich noch aus der Mitte der 1860er Jahre dürfte dieses Haus stammen. Es stand jedenfalls nach dem Katasterplan 1871/74. Die Fassade ist durch Gesimsgliederungen stark in der Horizontalen betont und erhält damit einen ruhenden Charakter. Die Beletage ist durch eine zurückhaltend reichere Gestaltung betont, die sich in den originellen Fensterrahmungen und den quasi seitlich herabgezogenen und abgerundeten Abschlussgesimsen, die auf Voluten sitzen, andeutet. Besonders bemerkenswert sind die abgerundeten Oberkanten der Fenster- und Türöffnungen, ein Motiv, das an mehreren Gebäuden im Kurviertel erscheint und in den 1860er Jahren aufkam. Das Balkongitter der Beletage zeichnen Medaillons mit Amoretten aus. Überliefert ist auch das originale Türblatt mit Oberlicht. Wertung: Mit seiner eigenwillig-originellen Gestaltung der Fenster setzt das Gebäude innerhalb des Gesamtensembles einen wichtigen und abwechslungsreichen Akzent. (Chr. Ottersbach) |
| Datum der Errichtung | um 1865 |
| Erhalten | 1 |
| Denkmalschutz | |
| Grundbuch-Nummer | 8/362 (1907) |
| Parzellen-Nummer | Flurkartenblatt 18 Nr. 83 |
| Nebengebäude |
| Vorschaubilder |
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| Datum der Aufnahme | 12. Juni 1907 |
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| Bezeichnung | Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten |
| Stockwerke | 3.0 |
| Mansarde | ✓ |
| Bauart | massiv |
| Dachdeckung | Schiefer |
| Zustand | gut |
| Beschreibung | Anzahl der Stockwerke: dreigeschossig: Erdgeschoß, 1. Stock, 2. Stock; Mansardenstock. Erdgeschoß: 4 heizbare Zimmer, dazu 1 Küche und Kellerräume – Nutzwert jährlich 750 Mark (W) 1. Stock: 5 heizbare Zimmer, 1 Küche – Nutzwert jährlich 1150 Mark (W) 2. Stock: 5 heizbare Zimmer, 1 Küche – Nutzwert jährlich 800 Mark (W) Mansardenstock: 7 nicht heizbare Zimmer [gehören zu den einzelnen Stockwerken] |
| Taxierter Nutzwert | 2700 Mark entspricht Rang 295 von 468 (Typ = Hauptgebäude) |
| Anmerkung Nutzwert | (nachträglich verringert auf 2500) |
| Brandkassenwert | 47500 Mark entspricht Rang 214 von 380 (Typ = Hauptgebäude) |
| Versicherer | |
| Nebengebäude 1907 | Hintergebäude, 2 Stockwerke, Bauart Fachwerk, Dach Schiefer, Zustand mittel; Erdgeschoß: 1 Waschraum, 1 Kammer – Nutzwert jährlich 45 Mark (W); 1. Stock: 1 Holzboden – Nutzwert jährlich 20 Mark (G) |
| Bemerkungen | Das Gebäudegrundstück wurde 1904 für 60000 Mark verkauft. Anmerkung des Katasterkontrolleurs in der Gebäudebeschreibung von 1907: "Geb. No. feststellen, in Rolle ist es No. "15"." Gebäudebeschreibung der Gebäudesteuerverwaltung von 1907 ohne Grundskizze/Lageplanskizze. |
| Weitere Beschreibungen | Nach der 1907 vorliegenden bisherigen Gebäudesteuerrolle: Jahrgang der Einschätzung 1895/96 Nr. und Lit. 266 a Jährlicher Nutzungswert 2100 Mark |
| Pläne | Lageplan (16.4.1878) |
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| Weitere Gebäude im Lageplan | Ferdinandstraße 21 (Lageplan, 16.4.1878) Louisenstraße 102 (Lageplan, 16.4.1878) Louisenstraße 102, Hintergebäude (Lageplan, 16.4.1878) |
| Besitzer | Häbel, Chr. (Nachbar, Lageplan, 16.4.1878) Scheller, Hedwig geb. Berthold (Ehefrau von Heinrich Ludwig Scheller, Homburg v. d. H., 1907) Scheller, Heinrich Ludwig (Hotelbesitzer, Homburg v. d. H., 1907) |
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| Weitere Personen | Becker, J. G. (Nachbar, Lageplan, 16.4.1878) Sadtler, E. (Nachbar, Lageplan, 16.4.1878) |
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| Quellen | HHStAW Bestand 433 Nr. 21062 StA HG, S 01, Nr. A 110 |
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