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Illustration
Nationalflagge (Großbritannien)

Zeitleiste zur Baugeschichte

Zwiebackfabrik Arrabin (2.), Elisabethenstraße 37

1884, knapp 10 Jahre nach der Gründung in der Louisenstraße verlegte Gustav Arrabin seine Zwiebackfabrik in die Elisabethenstraße, wo er gleichzeitig ein Verkaufslokal eröffnete. Er stieg bald zum bedeutendsten Zwiebackproduzenten der Stadt auf. In einer Anzeige von 1894 warb Arrabin als Hoflieferant mehrerer deutscher und europäischer Monarchen. 1904, als abzusehen war, dass das Familienunternehmen ohne Nachfolger bleiben würde, verkaufte er den Betrieb an die Witwe Emilie Rousselet. Ihr Sohn Alfred führte das Unternehmen weiter, wobei diätische Heilmethoden und Therapien, wie die „Homburger Diät“ des Dr. Pariser, den Absatz von Zwieback in dieser Zeit ungemein förderten. Adolf und Wilhelm, die Söhne Alfred Rousselets, vergrößerten daher den Betrieb erneut. Bis 1959 war die Zahl der Mitarbeiter auf 59 angewachsen, ehe sich eine zunehmende Absatzkrise bemerkbar machte. Trotz der Ausweitung der Produktenpalette gelang es nicht, das Unternehmen auf Dauer konkurrenzfähig zu halten. 1969 musste es verkauft werden.

Abbildungen

Vorschau
Die Zwiebackfabrik Arrabin in Bad Homburg
Innenaufnahme um 1900
(Fotos, zeitgenössisch)

Baugeschichte

Erbauung
1884 (Umzug von Louisenstraße 84)
Abriss
1969 (Verkauf)

Lage

Vernetzung

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Bereich
Wirtschaft
Trägerschaft
privat
Schlagwörter
Fabriken   Nahrungsmittelproduktion  

Nachweise

Empfohlene Zitierweise

„Zwiebackfabrik Arrabin (2.), Elisabethenstraße 37“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1129> (aufgerufen am 22.05.2026)