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Lustwald „Große Tanne“, Im großen Tannenwald

Der Lustwald „Große Tanne“, benannt nach einer 1669 gepflanzten Weißtanne, wurde von 1771 bis 1773 als (vorläufiger) Abschluss der ein Jahr zuvor begonnenen Tannenwaldallee angelegt, die die Verbindung zum Schlosspark darstellt. Landgraf Friedrich V. und seine Frau Caroline nutzten den Waldpark als erholsames Refugium vor der höfischen Etikette. Der Waldpark war durchzogen von breiten Schneisen und schmalen Wegen, die zu Solitärbäumen, einer Eremitage, einem Labyrinth, einem „Carossellplatz“ für Reiterspiele und zu einem Jagdhaus mit vier Teichen führten. Im "Pferdegrab" beerdigte der Landgraf 1773 seinem Leibpferd Madjar. Nach dem Aussterben des Landgrafenhauses wurde die Pflege des Waldes 1866 aufgegeben, er wurde nur noch forstwirtschaftlich genutzt. Erst in den letzten Jahren begann die Stadt mit der Wiederherstellung der ursprünglichen Konzeption.

Baugeschichte

Erbauung
1771-1773

Vernetzung

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Bereich
Kultur
Trägerschaft
herrschaftlich
Schlagwörter
Gärten  

Nachweise

Empfohlene Zitierweise

„Lustwald „Große Tanne“, Im großen Tannenwald“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1762> (aufgerufen am 26.05.2026)