Zweigeschossiger Kubus unter Walmdach
Zusammen mit den Nachbargebäuden und den sogenannten Kisseleffschen Landhäusern gehört das spätere „Maison Mank“ zu den ersten, die an der neu angelegten Kissleffstraße errichtet wurden (Coghlan-Plan). Als der landgräfliche Bauinspektor Jakob Westerfeld den Besitz 1845 an Martin Fischer veräußerte, stand das zweistöckige Wohnhaus bereits. Einer der ersten Gäste des im selben Jahr in den Besitz von August Zahn gelangten Logiehauses war der russische Schriftsteller Nikolai W. Gogol, der im Sommer 1845 verschiedene Ärzte in Homburg, Karlsbad, Berlin, Dresden und Gräfenberg aufsuchte, von denen er sich Linderung seiner schweren psychischen Krise erhoffte. Nach dem Tod August Zahns übernahm dessen Witwe Louise die Pension; im Sommer 1862 beherbergte sie die Familie des Ingenieurs Thomas Stevenson, darunter den gerade elfjährigen Robert Louis. In ihrem Tagebuch beschreibt die Mutter des Schriftstellers den Aufenthalt recht detailreich, so erwähnt sie u.a. das Klicken des Geldes, das man noch im Park vor dem Spielsaal hört.
Nutzen Sie die nachfolgenden Links, um vergleichbare Beispiele in den Orten der Kur aufzurufen.
Rowedder, Denkmaltopographie S. 254
Walsh, Bad Homburger Fassaden S. 47-50
Hill, R.L.S. in Germany S. 19-29
Reinbold, Robert Louis Stevenson
„Maison Mank, Villa Caesar, Kisseleffstraße 3“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1759> (aufgerufen am 07.06.2026)