Tonnengewölbebrücke aus Naturstein
1823 errichtete der Hofmaurermeister Johann Heinrich Weckerling die Leopoldsbrücke über den Eschbach. Ihr Name erinnert an den 1813 während der napoleonischen Befreiungskriege in der Schlacht von Groß-Görschen gefallenen Prinzen Leopold. Die Initiative dazu ging seinem Bruder Landgraf Friedrich VI. aus, wie die Inschrift auf dem Tonnengewölbe zeigt. Wie die Landgrafenbrücke war sie beim Ausbau der Elisabethenschneise als Verlängerung der Tannenwaldallee entstanden. Die Leopoldsbrücke leitete einen regelrechten Denkmalkult der Landgrafenfamilie um den früh verstorbenen Prinzen ein, wie er auch im Leopoldstein oder dem Leopoldstempel zum Ausdruck kam.
Nutzen Sie die nachfolgenden Links, um vergleichbare Beispiele in den Orten der Kur aufzurufen.
Junker-Mielke/Walsh, Gartenlandschaft S. 86
Lotz, Geschichte 2 S. 252
Rowedder, Denkmaltopographie S. 371
„Leopoldsbrücke, Elisabethenschneise“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1198> (aufgerufen am 26.05.2026)