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Nationalflagge (Großbritannien)

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Fotoatelier Dannhof, Herrngasse 1

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Fotografie zu einem massentauglichen Bildverfahren. War es in der Frühzeit des Kurwesens üblich gewesen, sich von einem Maler in den Kuranlagen porträtieren zu lassen, so löste die neue Technik die Malerei rasch ab, denn sie hatte drei Vorzüge, sie war billiger, schneller und reproduzierbar. So konnten Momentaufnahmen des Kurlebens einfach hergestellt und vervielfältigt werden. Einer der ersten, der in Homburg ein Fotoatelier betrieb, war Heinrich Christian Dannhof, dessen Atelier bis in die 1870er Jahre zurückreicht. Es gelang ihm, sich dauerhaft als Fotograf zu etablieren und sein Gewerbe an seine Nachfahren Fritz und Willy Dannhof weiterzugeben. Dank der bevorzugten Lage des Ateliers gegenüber dem Schloss, gehörte die kaiserliche Familie mit zum Kundenstamm der Dannhofs. Das Atelier wurde um 1910 von dem früheren Gehilfen Hermann Kappesser übernommen. Der Geschäftseinbruch, den der Erste Weltkrieg und das Ende der Monarchie verursachten, führte zur Schließung des Ateliers.

Baugeschichte

Erwähnung
um 1870 (Beginn als Fotoatelier)
Umbau
1914 (Übernahme durch Hermann Kappesser)

Lage

Vernetzung

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Bereich
Kultur
Trägerschaft
privat
Schlagwörter
Künstler  

Nachweise

Baeumerth, Fremde S. 31, 37-38

Empfohlene Zitierweise

„Fotoatelier Dannhof, Herrngasse 1“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1226> (aufgerufen am 07.05.2026)