| ID | 276161 |
|---|---|
| Name | Berger |
| Vorname | Kitty |
| Anrede | Miss |
| Titel | Professor of the Zither |
| Anreise | 8.9.1883–11.9.1883 im selben Zeitraum |
| Beruf | |
| Herkunft (Quellenangabe) | London |
| heute | |
| Anmerkung | Note / Hinweis zur Person: Kitty Berger (1871–1925), zitherist from Austria and early recording artist with Victor and Edison records (US) / Kitty Berger (geb. Katharina Wollenstein-Bergere, 1871-1925) war eine in Österreich geborene Zither-Spielerin und -Lehrerin, die bereits als Jugendliche international große Anerkennung und für ihre musikalischen Fähigkeiten erfuhr. Auftritte und Aufträge für Unterricht führten sie zunächst nach England, wo sie Bekanntheit in höchsten Gesellschaftskreisen erlangte. Bei einem Vorspiel auf Schloss Windsor vor Königin Victoria und Mitgliedern der königlichen Familie erhielt sie einen kostbaren Diamant als Geschenk der Monarchin. Kitty Berger wanderte 1890 in die Vereinigten Staaten aus und wurde dort 1895 eingebürgert. Ein Jahr später verlor sie ihren aus Königsberg in Preußen stammenden Ehemann, Dr. Paul Pancritius, durch eine tödliche Überdosis Morphium. US-Präsident Roosevelt empfing die Musikerin in Gegenwart seiner Frau, des deutschen Botschafters Hermann Speck von Sternburg und handverlesener Gäste am 8. Februar 1908 zu einem musikalischen Abend. Vgl. Zither US, URL: http://www.zither.us/zitherist.kitty.berger (eingesehen am 13.10.2023). Kitty Berger war überzeugte Anhängerin der Musiktherapie, sie förderte und praktizierte den gezielten Einsatz von Musik zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. In ihrer langjährigen Wahlheimat Manhattan besuchte sie häufig Krankenhäuser in der Hoffnung, mit ihrer Zithermusik Schmerzen zu lindern und die Stimmung der Patienten zu heben. Vgl. The World To-Day Vol. 20 (1911), No. 2 February, p. 156. Sie war mit der spanischen Opernsängerin Adelina Patti (1843-1919) befreundet, die zwischen 1863 und 1899 ebenfalls wiederholt die Kurstadt Homburg v. d. Höhe besuchte. Zwischen 1907 und 1920 nahm Kitty Berger 20 Zithertitel für die Schallplattenlabel Victor, Columbia und Edison auf. Sie starb am 22. April 1925 im Alter von 54 Jahren im Presbyterian Hospital in New York an den Folgen einer Herzerkrankung. (KU) |
| Einstiegsseite | |
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| Kontext |
| Unterkunft | Büdel (Louisenstrasse) weitere zeitnahe Gäste (25.8.1883–25.9.1883) |
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| Anschrift | Louisenstrasse 68 |
| „Berger, Miss Kitty, Professor of the Zither (1883)“, in: Kurlisten Bad Homburg <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/klhg/id/276161> (aufgerufen am 16.5.2026) |