| ID | 1812 |
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| Anschrift heute | Hinter den Rahmen 8, Holzschuppen hinten rechts |
| Typ | Nebengebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | neutral / nicht bewertet |
| Gehört zu |
| Pläne | Zeichnung zum Abbruch eines Holzschuppens für Herrn Hermann Auwärter, 4. August 1940 (Grundriss, Schnitt a-b, Lageplan) Zeichnung zur Herstellung einer Grenzmauer auf dem Grundstück des Herrn Hermann Auwärter, 19. Juni 1941 (Ansicht, Schnitt, Grundriss, Lageplan] |
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| Weitere Gebäude im Lageplan | Lageplan (1940): Hinter den Rahmen 4 [Elisabeth und Magdalene Kullmann] Hinter den Rahmen 6 [Valentin Loeb] Hinter den Rahmen 9 [Anton Bernhardt] Hinter den Rahmen 12/14 [Emil Walter und Katharina Winter] Hinter den Rahmen 16 [Ottilie und Elise Schäfer] |
| Bezeichnung | Holzschuppen |
| Bauart | siehe Feld "Bemerkungen" |
| Dachdeckung | Falzziegel |
| Bemerkungen | In der "Baubeschreibung zum Baugesuch [Abbruch eines Holzschuppens] des Hermann Auwärter" vom 4. April 1940 heißt es u. a.: "Es wird beabsichtigt, den [...] Holzschuppen abzubrechen. Derselbe besteht aus ausgemauerten Holzfachwerkswänden mit äußerer Bretterverschalung. Das Dach besteht aus Sparren mit Falzziegeldeckung auf Latten. Schuppen und nebenanliegendes Hühnerhaus haben ein gemeinsames Dach. Die Rückseite des Hühnerhauses besteht aus massiver [...] Ringofensteinwand. Der über dem Hühnerhaus befindliche Boden mit Dachwerk soll ebenfalls abgebrochen werden und später in niederer Form wieder aufgebracht werden. [...]." Aus der "Baubeschreibung zum Baugesuch [Errichtung einer Grenzmauer] des Hermann Auwärter" vom 15. Juni 1941 wird darauf hingewiesen, dass "der Bauherr im Sommer vorigen Jahres in der hinteren Ecke auf seinem Grundstück einen Holzschuppen abgebrochen" hat und "seit dieser Zeit das 5,50 m lange Stück gegen die Nachbargrenze offen" ist. Weiter wird ausgeführt: "Es ist deshalb geplant, auf der Grenze an dieser Stelle eine 5,50 m lange, 1,70 m hohe und 25 cm starke Ringofensteinmauer zu errichten, welche oben mit Falzziegeln abgedeckt werden soll. [...]. Die Mauer soll nach Kriegsende auf derselben Höhe wie die bestehende Wand durchgeführt werden, und zwar aus dem Grunde, weil nach dem Kriege zwischen dem Viehstall und der seitlichen Grenzmauer (also auf der ganzen Breite) eine Garage erbaut werden soll. [...]." |
| Veränderungen am Bauwerk | Abbruch (1940) Errichtung einer Grenzmauer (1941) |
| Geschichte | Die Wohnung und die Geschäftsräume des Unternehmers Hermann Auwärter befinden sich zu Anfang der 1940er Jahre in der Mußbachstraße 25. |
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| Architekten | Müller, Jakob (1941) Müller, Wilhelm (1940) |
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| Besitzer | Auwärter, Hermann (Holz- und Fuhrgeschäft, 1940) Auwärter, Hermann (Holz- und Fuhrgeschäft, 1941) |
| Beteiligte Firmen | Baugeschäft Jakob Müller (1941) |
| Quellen | StA HG, A 03, Nr. 266 |
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