| ID | 913 |
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| Anschrift heute | Elisabethenstraße 24, Werkstattgebäude |
| Typ | Nebengebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | neutral / nicht bewertet |
| Gehört zu | |
| Datum der Errichtung | 1904 |
| Grundbuch-Nummer | 14/661 (1907) |
| Parzellen-Nummer | Flurkartenblatt 11 Nr. 61 |
| Datum der Aufnahme | 30. Juli 1907 |
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| Bezeichnung | Werkstattgebäude |
| Stockwerke | 2.5 / 2.0 |
| Bauart | Fachwerk |
| Dachdeckung | Ziegel |
| Zustand | gut |
| Beschreibung | Anzahl der Stockwerke: zweigeschossig: Erdgeschoß, 1. Stock; Dachgeschoß als Lager. Erdgeschoß: Schreinerwerkstatt 1. Stock: Schreinerwerkstatt; Dachgeschoß: Lager für Rohmaterial – Nutzwert des Gebäudes insgesamt jährlich 75 Mark (G), teilweise von der Steuer befreit |
| Taxierter Nutzwert | 75 Mark entspricht Rang 251 von 690 (Typ = Nebengebäude) |
| Bemerkungen | Bezeichnung in der Gebäudebeschreibung von 1907 mit der Litera (Buchstabe) b. Das Gebäude wurde 1904 neu erbaut. Gebäudebeschreibung mit Lageplanskizze 1907: Wohnhaus (in der Skizze unten, schraffiert); 2 Werkstattgebäude (in der Skizze oben links); 3 Remise hinten quer vor (in der Skizze oben rechts). |
| Weitere Beschreibungen | Nach der 1907 vorliegenden bisherigen Gebäudesteuerrolle: Jahrgang der Einschätzung 1905 Nr. und Lit. 218 c Jährlicher Nutzungswert 180 Mark |
| Pläne | Zeichnung zur Erbauung einer Werkstätte für Herrn Schreinermeister Franz Scharfe, 6. April 1904 (Schnitt a-b, Schnitt c-d, Ansicht, Grundrisse des Erd- und des Obergeschosses, Lageplan) |
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| Datum der Aufnahme | 6. April 1904 |
| Bezeichnung | Schreinerwerkstätte |
| Bauart | Fachwerk mit Ausmauerung |
| Dachdeckung | Falzziegel |
| Beschreibung | Aufteilung der Räume im Jahr 1904: Erdgeschoss: Werkstätte, Waschküche, Remise Obergeschoss: Polier-Raum, Holzboden |
| Bemerkungen | In der Baubeschreibung vom 6. April 1904 heißt es: "Der Bau kommt mit der linken Seite wider das Nachbargebäude Fabre und erhält hier Brandmauer bis über Dach. An der rechten Seite kommt das Gebäude gegen den vorhandenen Waschküchen- und Remisenbau. [...] Der Parterrestock dient zur Schreinerwerkstätte und erhält drei große Fenster und eine große Eingangstür nach dem Hof und eine Tür nach der hinteren Seite, wo eine gemeinschaftliche Ein- und Ausfahrt sich befindet. Das Obergeschoss dient lediglich als Raum zum Polieren von Möbelstücken und dergl., der Kniestock zur Aufbewahrung von Brettern etc. In der Werkstätte sind beschäftigt der Meister und durchschnittlich eine Geselle und ein Lehrjunge. Die beiden Letzteren wohnen außerhalb der Hofreite." |
| Architekten | Müller, Wilhelm (Bautechniker, 1904) |
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| Besitzer | Scharfe, Franz (Schreinermeister, 1904) Scharfe, Franz (Schreinermeister, Homburg v. d. H., 1907) Scharfe, Margarete Christina geb. Jäger (Ehefrau von Franz Scharfe, Homburg v. d. H., 1907) |
| Quellen | HHStAW Bestand 433 Nr. 21061 StA HG, A 03, Nr. 145 |
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