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Mußbachstraße 12, Hauptgebäude

Basisdaten | Abbildungen | Gebäudebeschreibung | Kontraktenbücher | Bauakten | Weitere Angaben | Personen und Firmen | Gästelisten | Nachweise
Basisdaten
ID

1893

Anschrift heute

Mußbachstraße 12, Hauptgebäude

Anschrift historisch

An der Mußbach 12

Typ

Hauptgebäude

Lage anzeigen

Orthofoto
Liegenschaftskarte
ATKIS 1:10.000

Kunstgeschichtliche Bewertung

neutral / nicht bewertet

Erhalten

1

Denkmalschutz

DenkXWeb

Parzellen-Nummer

Flurkartenblatt 12 Nr. 87/2

Nebengebäude

Mußbachstraße 12, Kohlenremise
Mußbachstraße 12, Schuppen
Mußbachstraße 12, Seitenbau

Bauakten
Pläne

Skizze zur Ladenerweiterung im Hause Mußbachstraße 12, 14. Juli 1925 (Ansicht, Schnitt, Grundriss des Erdgeschosses, Lageplan)

Zeichnung zum Ausbau des Dachstockes in 3 Zimmer im Wohn- und Geschäftshause des Herrn Philipp Weimar, 1. August 1930 (Vorder-Ansicht, Querschnitt, Schnitt A-B, Grundrisse des Erd- und Ersten Obergeschosses sowie des Dachgeschosses, Lageplan)

Weitere Gebäude im Lageplan

Lageplan (1930):

Burggasse 11 [Ludwig Abel]

Bezeichnung

Wohn- und Geschäftshaus

Bauart

siehe Feld "Bemerkungen"

Dachdeckung

siehe Feld "Bemerkungen"

Beschreibung

Aufteilung der Räume im Jahr 1925:

Erdgeschoss: Eingang, Zimmer, Küche, Laden-Raum

Aufteilung der Räume im Jahr 1930:

Erdgeschoss: Flur, Küche, Verkaufsladen, Lagerraum

Erstes Obergeschoss: Flur, Baderaum, Klosett, Abstellraum, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Zimmer

Dachgeschoss: Mädchenzimmer, Herrenzimmer, Fremdenzimmer

Bemerkungen

In der "Baubeschreibung zum Baugesuch des Herrn Philipp Weimar" vom 2. August 1930 heißt es u. a.: "Der unterzeichnete Antragsteller betreibt im Hause Mußbachstraße 12 ein Kolonialwaren-Geschäft. Außer der Familie des Bauherrn wohnen noch im Hause der Schwiegervater und 2 Söhne hiervon. Die z. Zt. vorhandenen Wohnräume reichen nicht mehr aus und sollen deshalb im Dachstock noch 3 Zimmer eingerichtet werden. Es wird hierbei bemerkt, dass es keine selbstständige Wohnung geben soll, sondern die Räume zu dem Obergeschoss zählen. Jetzt bestehen auf dem einen Giebel des Dachstockes schon 2 kleine schräge Zimmer. Zwischen diesen beiden Zimmern soll die 12 cm starke Wand entfernt werden, so dass dann ein gerader größerer Raum entsteht, das Mädchenzimmer. [...]. Nach der Brückenseite [damalige Georg-Speyer-Straße, heutige Ritter-von-Marx-Brücke] zu wird ein Giebel aus Holzfachwerk auf der darunter befindlichen Außenwand errichtet und mit Schwemmsteinen ausgemauert. Die beiden Binder innerhalb des Dachwerks sind bestehend und als liegende Binder ausgeführt und noch gut erhalten. Auf diese Binder setzen sich die Balken des Dachaufbaues auf. Dieselben werden mit Schwemmsteinen ausgemauert und verschiefert. Alle sonstigen Innenwände werden in 5 cm starken Bimsdielen hergestellt. [...]. Die Dachschrägen am Fremdenzimmer werden mit Schwemmsteinen ausgemauert und verputzt. Auch sollen am Fremdenzimmer die beiden Fenster vergrößert werden. Die Dachflächen des Dachaufbaues werden mit Bieberschwanzziegeln eingedeckt. [...]."

Veränderungen am Bauwerk

Ladenerweiterung (1925)

Ausbau des Dachstockes (1930)

Personen und Firmen
Architekten

Braun, Josef (1925)

Schlott, Adolf (1930)

Besitzer

Weimar, Philipp (Kolonialwarenhändler, 1925)

Weimar, Philipp (Kolonialwarenhändler, 1930)

Beteiligte Firmen

Baugeschäft & Ringofenziegelei Josef Braun (1925)

Nachweise
Quellen

StA HG, A 03, Nr. 544

Empfohlene Zitierweise
„Mußbachstraße 12, Hauptgebäude“, in: Digitales Gebäudebuch Bad Homburg <https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/dgb/id/1893> (aufgerufen am 04.06.2026)