| ID | 1768 |
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| Anschrift heute | Elisabethenstraße 8, Hauptgebäude (ehemalige Synagoge) |
| Typ | Hauptgebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | neutral / nicht bewertet |
| Datum des Abgangs | 1938 |
| Parzellen-Nummer | Flurkartenblatt 11 Nr. 77/3 |
| Nebengebäude | Elisabethenstraße 8, Schuppen links hinten |
| Pläne | Plan zu baulichen Veränderungen an der Synagoge zu Homburg, 24. Oktober 1904 (Grundriss) Plan zu baulichen Veränderungen an der Synagoge zu Homburg, 24. Oktober 1904 (Ansicht des Allerheiligsten, Schnitt A-B, Grundriss des Erdgeschosses, Ansichten des Almemors nach Westen und nach Osten) Plan zum Anbau eines Treppenhauses an der Synagoge zu Homburg v. d. H., 24. Oktober 1904 (Ostansicht, Nordansicht, Schnitt a-b, unterer und oberer Grundriss) Zeichnung zu einem Projekt zu einer Einfriedigung mit Eingangstor vor dem Haupteingang der Synagoge, 16. Mai 1907 (Ansicht, Lageplan) Plan zur Errichtung eines Löschwasserbehälters in der Elisabethenstraße, 22. März 1943 (Lageplan, Schnitt A-B, Schnitt C-D) |
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| Weitere Gebäude im Lageplan | Lageplan (1907): Elisabethenstraße 4 [Salomon Wiesenthal] Elisabethenstraße 10 [Rind’sche Bürgerstiftung] Lageplan (1943): Elisabethenstraße 4 [Hans Sterl] Elisabethenstraße 10 [Rind’sche Bürgerstiftung] |
| Bezeichnung | Synagoge |
| Bauart | k. A. |
| Dachdeckung | k. A. |
| Bemerkungen | In der "Beschreibung der Einfriedigung nebst Eingangstor vor dem Haupteingang der Synagoge" vom 16. Mai 1907 heißt es: "Die Einfriedigung besteht aus einem starken Gitter aus Schmiedeeisen, welches mittels starken, schmiedeeisernen, einbetonierten Pfosten befestigt wird. In der Mitte befindet sich ein nach innen aufgehendes 2flügliges Tor." In der "Baubeschreibung für die Errichtung eines Löschwasserbehälters für die Stadt Bad Homburg v. d. H. auf dem Platz vor dem HJ-Heim in der Elisabethenstraße" vom 22. März 1943 wird u. a. ausgeführt: "Der Löschwasserbehälter soll ca. 500 cbm fassen und erhält folgende Abmessungen: 18,0 m lang und 14,0 m breit (Außenmaße); 16,72 m lang und 12,72 m breit (Lichtmaße). Die Fundamente sowie der Unterbeton der Dehnungsfugen werden in Beton im Mischverhältnis 1:8, die Sohle im Mischverhältnis 1:6 einschließlich der erforderlichen Dehnungsfugen ausgeführt. Die Umfassungswände werden in Mauerwerk aus Ringofensteinen in Zementmörtel in verschiedenen Stärken ausgeführt. Die Innenflächen des Behälters werden mit 20 cm Zementverputz unter Zusatz eines Dichtungsmittels ausgeführt. [...]. Der Behälter soll durch die in der Nähe liegende Wasserleitung gespeist [...] werden." |
| Veränderungen am Bauwerk | Umbauten und Anbau eines Treppenhauses (1904/1905) Einfriedigung der Synagoge (1907) Errichtung eines Löschwasserbehälters (1943) |
| Architekten | Jäger, Ludwig (Techniker, 1907) Sackbach, (1904) Suckow, Johs. (Stadtbaumeister, 1943) |
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| Besitzer | Israelitische Kultusgemeinde (1904) Israelitische Kultusgemeinde (1907) Stadtverwaltung Bad Homburg (1943) |
| Weitere Personen | Braunschweig, Julius (Hotelbesitzer und 1. Vorsteher der israelitischen Kultusgemeinde, 1907) Eichenberg, Isak (Kaufmann und 1. Vorsteher der israelitischen Kultusgemeinde, 1904) |
| Quellen | StA HG, A 03, Nr. 136 StA HG, S 02, Nr. 518 (B-1, B-2, B-3) |
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