| ID | 82 |
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| Anschrift heute | Elisabethenstraße 36, Hauptgebäude |
| Typ | Hauptgebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | denkmalgeschützte Bauten ohne andere Farbcodierung |
| Datum der Errichtung | 1867 |
| Erhalten | 1 |
| Denkmalschutz | |
| Grundbuch-Nummer | 29/1303 (1907, 1945) |
| Parzellen-Nummer | Flurkartenblatt 11 Nr. 51 |
| Nebengebäude |
| Vorschaubilder |
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| Datum der Aufnahme | 30. Juli 1907 |
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| Bezeichnung | Wohnhaus mit Hofraum |
| Stockwerke | 3.0 |
| Mansarde | ✓ |
| Bauart | massiv |
| Dachdeckung | Schiefer |
| Zustand | gut |
| Beschreibung | Anzahl der Stockwerke: dreigeschossig: Erdgeschoß, 1. Stock, 2. Stock; Mansarden; Kellerräume. Erdgeschoß: 3 heizbare Zimmer, 1 Küche, 1 Keller – Nutzwert jährlich 400 Mark (W) 1. Stock: 3 heizbare Zimmer, 1 Küche, 1 Keller – Nutzwert jährlich 475 Mark (W) 2. Stock: 3 heizbare Zimmer, 1 Küche, 1 Keller, 4 Mansardenzimmer – Nutzwert jährlich 450 Mark (W) |
| Taxierter Nutzwert | 1275 Mark entspricht Rang 131 von 468 (Typ = Hauptgebäude) |
| Brandkassenwert | 27500 Mark entspricht Rang 112 von 380 (Typ = Hauptgebäude) |
| Versicherer | |
| Nebengebäude 1907 | Hintergebäude, 2 Stockwerke, Bauart Fachwerk, Dach Ziegel, Zustand gut; Erdgeschoß: 2 heizbare Zimmer, 1 Waschküche – Nutzwert jährlich150 Mark (W); 1. Stock: 2 heizbare Zimmer, 1 Mansardenzimmer, 1 Küche – Nutzwert jährlich190 Mark (W) |
| Bemerkungen | Bezeichnung in der Gebäudebeschreibung von 1907 mit der Litera (Buchstabe) a. Das Gebäudegrundstück wurde 1902 für 33000 Mark verkauft. Angabe des taxierten jährlichen Nutzwertes nach Abzug von Abgaben (Wassergeld, jährlich 50 Mark). Gebäudebeschreibung der Gebäudesteuerverwaltung von 1907 ohne Grundskizze/Lageplanskizze. |
| Weitere Beschreibungen | Nach der 1907 vorliegenden bisherigen Gebäudesteuerrolle: Jahrgang der Einschätzung 1895/96 Nr. und Lit. 230 a Jährlicher Nutzungswert 936 Mark 1945 Auszug aus dem Gebäudebuch der Vermessungsverwaltung: Bestandsaufnahme zu den Zerstörungen durch Kriegseinwirkung: „Kein Totalschaden“, Skizze n. d. Reinkarte. Gebäudebeschreibung mit Grundskizze 1945: Skizze nach der Reinkarte: Wohnhaus (in der Skizze unten); Hintergebäude (in der Skizze oben). |
| Pläne | Lageplan, 8. März 1867 Fünf Zeichnungen wegen Errichtung von drei Wohnhäusern, 15. Dezember 1866 (Erster Stock, Zweiter Stock, Dritter Stock, Vordere Ansicht, Querschnitt) Zwei Baupläne wegen Veränderung der Fassade, 12. und 18. Oktober 1874 Zeichnung über Anbringung eines Fensters an Stelle der früheren Ladentür, Mai 1889 Lageplan, 3. Februar 1900 Zeichnung zur Errichtung eines eisernen Balkons, 20. September 1899 (Ansicht und Querschnitt) Plan wegen Ausbaues des Dachgeschosses, 9. September 1938 Lageplan (29.3.1878) |
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| Weitere Gebäude im Lageplan | Elisabethenstraße 32 (Lageplan, 29.3.1878) Elisabethenstraße 34 (Lageplan, 29.3.1878) Elisabethenstraße 34 (Peter Kofler) Elisabethenstraße 36 (Lageplan, 29.3.1878) Elisabethenstraße 40 (Julius Anthes) Kaiser-Friedrich-Promenade 23 (Lageplan, 29.3.1878) Kaiser-Friedrich-Promenade 25 (Lageplan, 29.3.1878) Kaiser-Friedrich-Promenade 27 (Lageplan, 29.3.1878) Kaiser-Friedrich-Promenade 29 (Lageplan, 29.3.1878) Kaiser-Friedrich-Promenade 31 (Joseph Fay) Kaiser-Friedrich-Promenade 33 (Jean Albrecht) |
| Bezeichnung | Wohnhaus |
| Bauart | massiv |
| Veränderungen am Bauwerk | Fassadenveränderung (1874) Anbringung eines Fensters an Stelle einer Ladentür (1889) Anbringung eines eisernen Balkons im 1. Stock (1900) |
| Geschichte | Im Jahr 1867 legt der Zimmermeister Georg Sauer dem Königlichen Verwaltungsamt die Pläne zur Erbauung von drei neuen Wohnhäusern in der verlängerten Elisabethenstraße (Nr. 36, 38, 38½) vor. Letzteres kommt nicht zur Ausführung. Teilweise Zerstörung des Hintergebäudes durch Kriegseinwirkung (Luftangriff am 8. März 1945?; Bestandsaufnahme zu den Zerstörungen durch Kriegseinwirkung vom 6. August 1945). |
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| Sonstiges | Das von dem Schneider Wilhelm Schneider im Oktober 1938 gestellte Baugesuch wegen eines Ausbaues des Dachgeschosses wird wegen Verstößen gegen verschiedene Bestimmungen der Baupolizeiverordnung nicht genehmigt. Das Dachgeschoss besteht damals aus drei Zimmern und einer Küche. Da die Wohnräume nur durch Dachfenster beleuchtet und belüftet werden, ist der Einbau von Gauben vorgesehen. Bei einer Ortsbesichtigung im November 1938 wird behördlicherseits festgestellt, dass die bewohnten Räume des Dachgeschosses "als Räume zum dauernden Aufenthalt von Menschen ungeeignet" sind. Zudem käme der geplante Ausbau des Dachgeschosses der Errichtung eines vierten Vollgeschosses gleich, was ebenfalls nicht genehmigungsfähig sei. |
| Sachbegriffe |
| Architekten | Holler, Christian (Kgl. Baurat) Leven, Rudolf Struth, Peter Anton |
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| Besitzer | Sauer, Georg (1868, DM/GB) Sauer, Georg (Zimmermeister, BA) Schreiner, Christian (Schneider, Homburg v. d. H., 1907, DM/GB) Schreiner, Margarete geb. Wagner (Ehefrau von Christian Schreiner, Homburg v. d. H., 1907, DM/GB) Schreiner, Wilhelm (Schneider, BA) Wohlfarth, Jos. (1873, DM/GB) Wohlfarth, Joseph (Kaufmann, BA) Wohlfahrt, Joseph (Nachbar, Lageplan, 29.3.1878) Wohlfarth, Rebecca geb. Aulbach (1873, DM/GB) |
| Weitere Personen | Blundschling, Jean (Nachbar, Lageplan, 29.3.1878) Camozzi, Françoise (Nachbar, Lageplan, 29.3.1878) Müller, Joh. Adam (Häfner, 1886) Olfenius, Karl (Nachbar, Lageplan, 29.3.1878) Scheuermann, Adolf (Nachbar, Lageplan, 29.3.1878) Weiss, Leopold Karl (Nachbar, Lageplan, 29.3.1878) Wohlfahrt, Josef (Kaufmann, 1886) de la Pomiere, Gräfin Eug. (Rentnerin, 1878) |
| Quellen | HHStAW Bestand 433 Nr. 21061 StA HG, A 03, Nr. 177 StA HG, A 03, Nr. 178 StA HG, S 01, Nr. A 136 |
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| Literatur |