Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Wolfram Brück
(1937–2016)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Brück, Wolfram [ID = 10891]

* 27.2.1937 Köln-Mülheim, † 15.6.2016 Köln
Jurist, Politiker, Oberbürgermeister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Gymnasium in Köln, Abitur 1957
  • 1957 Eintritt in die CDU
  • 1957-1961 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Köln und Freiburg, anschließend Referendariat
  • 1966 Gerichtsassessor beim Landgericht Köln
  • 1968 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Koblenz
  • 1970-1974 Mitglied des Kreistags Mayen-Koblenz
  • 1974-1977 Mitglied des Rates der Stadt Andernach
  • 1970-1977 Ministerialbeamter im wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages
  • 1977 Personal- und Rechtsdezernent des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main
  • 1986-1989 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main als Nachfolger von Walter Wallmann, der zum Bundesminister für Umwelt und Reaktorsicherheit ernannt worden war
  • In seiner Amtszeit Etablierung des Museumsuferfests und der "Art Frankfurt", Städtepartnerschaften mit Toronto und Guanzhou, Baugenehmigung für den Messeturm
  • nach Niederlage bei der Kommunalwahl 1989, bei der die SPD als Sieger hervorging, Rechtsanwalt in Köln
  • 1990 Generalbevollmächtigter mit Zuständigkeit für die ostdeutschen Kommunalvermögen bei der neu gegründeten Treuhandanstalt Berlin
  • 1991 Vorstandsvorsitzender des Wiederverwertungsunternehmens Duales System Deutschland (Grüner Punkt)
  • 1998 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Funktion:

  • Frankfurt am Main, Oberbürgermeister, 1986-1989
Nachweise

Literatur:

  • Wallmanns wichtigster Mann und unglücklicher Nachfolger. Der frühere Oberbürgermeister Wolfram Brück ist tot, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.6.2016, S. 39
Zitierweise
„Brück, Wolfram“, in: Hessische Biografie <http://www.lagis-hessen.de/pnd/1067689605> (Stand: 14.7.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde