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Herzogtum Nassau 1819 – 5. Driedorf

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Beilstein

Ortsteil · 357 m über NN
Gemeinde Greifenstein, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km südlich von Dillenburg

Lage und Verkehrslage:

4 km südwestlich von Greifenstein, an der Ulmbach.

Endbahnhof der Eisenbahnlinie Leun/Stockhausen – Greifenstein/Beilstein ("Ulmtalbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 1.7.1924) bis zur Stilllegung der Strecke am 1.2.1988.

Ortsteile:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3446505, 5608532
UTM: 32 U 446452 5606729
WGS84: 50.60998692° N, 8.243197527° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532010030

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 913 Einwohner
  • 1961: 1164 Einwohner

Diagramme:

Beilstein: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Amt Driedorf
  • 1813-1815: Fürstentum Nassau-Oranien
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1849: Verwaltungsbezirk I
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1867: Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Dillkreis
  • 1932: Landkreis Dillenburg
  • 1933: Dillkreis
  • 1977: Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Dillkreis

Gemeindeentwicklung:

1.4.1941: Eingemeindung von Haiern

In die Gemeinde Beilstein wurden Rodenroth (31.12.1971) und Rodenberg (1.7.1972) eingemeindet. Zuvor Eingemeindung von Wallendorf und Haiern.

Am 1.7.1977 schlossen sich die Gemeinden Ulmtal (mit den Ortsteilen Allendorf, Holzhausen und Ulm) und Beilstein (mit den Ortsteilen Beilstein, Rodenroth und Rodenberg) mit den Orten Arborn, Greifenstein, Nenderoth und Odersberg zur neuen Gemeinde Greifenstein zusammen. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Beilstein.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1563 zum Kirchspiel Wallendorf gehörig

Bekenntniswechsel:

Die Reformation setzte sich bis 1560 in der Grafschaft Nassau-Beilstein durch.

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Kirchliche Mittelbehörden:

Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Beilstein, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8350> (Stand: 19.5.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde